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Gesundheitstip des Tages: Vorsicht bei Grapefruitsaft und Arzneimitteln!

Die Wirkung vieler Arzneimittel kann durch den Genuß eines Glases Grapefruitsaft deutlich gesteigert werden. Apothekerin Sybille Löffler: „Der Saft dieser Frucht enthält eine Substanz namens Naringin, die eine bestimmte Gruppe von Enzymen, nämlich die Biokatalysatoren, daran hindert, bestimmte Arzneimittel bereits im Darm abzubauen, bevor diese überhaupt in die Blutbahn gelangen".

So wirken einige blutdrucksenkende Mittel aus der Reihe der Kalziumantagonisten in Verbindung mit Grapefruitsaft stärker und länger. Es kommt zu einer länger anhaltenden Senkung des Blutdrucks und zu schnellerem und stärkerem Herzschlag; vereinzelt können Kopfschmerzen auftreten. Manchmal halten diese Symptome länger an.

Bei der Einnahme von Medikamenten aus der sogenannten Benzodiazepinreihe und sogar Coffein – die anregende Wirksubstanz im Kaffee - in Verbindung mit Grapefruitsaft können ähnliche Wirkungen auftreten. Betroffene Patienten erhalten in den Apotheken fachkundigen Rat, bei welchen Medikamenten der Genuß von Grapefruitsaft nicht zu empfehlen ist.