Zurück

Gesundheitstip des Tages: Heuschnupfen

Wenn im Frühjahr und Sommer die Pollen von Gräsern, Blumen und Bäumen fliegen, leiden viele Menschen unter einer laufenden und juckenden Nase, verstopften Nebenhöhlen, Niesen, roten, brennenden und tränenden Augen und oft auch unter einem rauhen, entzündeten Hals. Machmal kommt noch Asthma hinzu.

Ursache ist meist eine Pollenallergie, durch die die Zellen veranlaßt werden, Histamine und andere chemische Stoffe freizusetzen. Doch Heuschnupfen kann nicht nur eine allergische Reaktion auf Pollen, sondern auch auf Milbenkot, Hausstaub, Tierhaare, Vogelfedern, Schimmelpilze u.a. sein.

Was kann ich selbst tun?
Bei Heuschnupfen sollte man(n) den Verzehr von Milch und Milchprodukten und von raffinierten Kohlenhydraten und Zucker einschränken. Diese Nahrungsmittel sind besonders schleimanregend und bei Empfindlichkeit gegenüber Milcherzeugnissen kann sich die Reaktion auf Pollen noch verschlimmern. Hohe Dosen von Vitamin C haben einen ähnlichen Effekt wie Antihistaminika. Bierhefetabletten und jeden Morgen einen Teelöffel Apfelessig auf ein halbes Glas Wasser, kann ebenfalls nützlich sein.

  • In der Blütezeit Wiesen und Felder meiden
  • Sportliche Aktivitäten im Freien meiden
  • Fenster beim Autofahren geschlossen halten, evt. Pollenfilter einbauen
  • Fenster zuhause - vor allem nachts - schließen
  • Abends die Haare waschen, um die Pollen zu entfernen
  • Täglich Staub saugen, um Pollen auf Teppichen und Möbeln zu entfernen
  • Wenn möglich Urlaub im Hochgebirge, an der See oder in Regionen mit anderer Vegetation einplanen
Homöopathie: Sabadilla eignet sich bei juckender, verstopfter Nase und häufigen Niesanfällen. Cyclamen kann helfen, wenn das Nasensekret teils wäßrig, teils schleimig ist. Acidum formicicum dient als Umstimmungsmittel und wirkt am besten mit einer Darmsanierung und einer Symbioselenkung. Luffa ist ebenfalls sehr zu empfehlen.

Schulmedizin: Antihistamin-Tabletten (einige, besonders die älteren, machen müde!), antiallergische Augentropfen und - Nasensprays, in sehr ernsten Fällen eine Kortisoninjektion (auf Dauer allerdings ungeeignet, wegen der starken Nebenwirkungen, die die Knochen brüchig werden lassen und Blutungen verursachen können).

Vorbeugung: Hyposensibilisierungstherapie.