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Gesundheitstip des Tages: Insektenstiche

Bienen und Wespen stechen, um sich zu wehren; Mücken dagegen beißen und verletzen die Haut ihres Opfes, um aus dieser Hautöffnung Blut zu saugen. Ob Biß oder Stich, in jedem Fall dringen dabei giftige Eiweißstoffe in die Haut ein. Die betroffene Stelle rötet sich, schmerzt und juckt.

Was kann ich selbst tun?
Bei Bienenstichen vorsichtig den Stachel mit dem Fingernagel herausdrücken. Achtung: In seltenen Fällen kann es zu einer Schockreaktion mit Blutdruckabfall kommen. In diesem Fall sofort Arzt rufen!

Ansonsten mit Eiswürfeln oder kaltem Wasser die Einstichstelle kühlen. Ein paar Tropfen Zitronensaft oder Essig sind hierbei sehr hilfreich, um die Schwellung in Grenzen zu halten. Wirksam sind auch Ringelblumen- oder Wegerichblätter.

Homöopathie: Acidum formicicum kann bei allergischen Reaktionen helfen. Bei Stichen, die brennen, gerötet, heiß und stark geschwollen sind, gibt man Apis mellifica.

Schulmedizin: Antihistamin-Tabletten, Antihistaminsalbe oder Kortisonsalbe.

Vorbeugung: Repellents (aus der Apotheke) und helle Kleidung; versuchsweise Vitamin B Präparate.